Farben im Branding: Was sie bewirken und wie du die richtigen findest
Farbe ist oft das Erste, woran Menschen eine Marke wiedererkennen – noch vor dem Logo. Trotzdem wird sie häufig nach Bauchgefühl ausgesucht. Hier ist ein besserer Weg.
Nikolas OrtmannGrafik- & Webdesigner aus Solingen
- Farben haben Tendenzen, keine festen Wirkungen.
- Hauptfarbe, Akzentfarbe, Neutraltöne reichen.
- Farbwerte für Druck und Bildschirm festlegen.
Farben haben Wirkung – aber keine Zauberkraft
Blau wird oft mit Vertrauen verbunden, Grün mit Natur, Gelb mit Energie, Schwarz mit Hochwertigkeit. Das sind Tendenzen, keine Gesetze. Entscheidend ist, ob die Farbe zu dir, deiner Branche und deinem Auftritt passt.
Abheben statt anpassen
Wenn alle Mitbewerber blau sind, fällt Blau nicht auf. Schau dir an, welche Farben in deiner Branche üblich sind – und überleg, ob du bewusst dagegen gehst.
Die einfache Formel
- Eine Hauptfarbe, die für dich steht
- Eine Akzentfarbe für Buttons und Hervorhebungen
- Neutraltöne wie Schwarz, Weiß, Grau für Fläche und Text
Mehr braucht es selten. Mein eigener Auftritt besteht aus Schwarz, Weiß und einem knalligen Gelb – mehr nicht.
Technik nicht vergessen
Für jede Farbe brauchst du Werte für Druck (CMYK, oft auch Pantone) und Bildschirm (RGB, HEX). Sonst sieht dein Rot auf dem Flyer anders aus als auf der Website.
Typische Fehler
- Zu viele Farben, die sich gegenseitig die Show stehlen
- Akzentfarbe ohne Kontrast zur Schrift
- Farben nur am Bildschirm geprüft, nie gedruckt
Wie Farbe, Logo und Schrift zusammenspielen, liest du im Artikel Corporate Design für kleine Unternehmen.
Ich bin Niko, Grafik- und Webdesigner aus Solingen. Schreib mir kurz, worum es geht – das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Häufige Fragen
Wie viele Farben sollte eine Marke haben?
Meist reichen eine Hauptfarbe, eine Akzentfarbe und ein paar Neutraltöne.
Kann ich meine Markenfarbe später ändern?
Ja, aber es kostet Wiedererkennung. Besser einmal gründlich entscheiden.


